Hauskauf und Hausbesichtigung
Ein Hauskauf, bei dem man sich oft lebenslänglich verschuldet, wird häufig mit weniger Beratung durchgeführt als der Kauf einer Krawatte, bei der der Käufer zumindest die Ehefrau oder die Freundin als Sachverständige mitnimmt. Der Käufer ist aufgeregt, seine Frau von den Fliesen in der Küche begeistert, so dass der Sachverständige zum Psychologen werden muss und zunächst versucht, die Begeisterung zu dämpfen und in eine nüchterne Betrachtungsweise zu wandeln: Passt der Grundriß zur großen Familie, was ist mit dem Reparaturanstau, der Feuchtigkeit im Keller, der Wärmedämmung und - ganz wichtig, weil kein Käufer in diesem Augenblick an Verkaufen denkt - dem Wiederverkaufswert?
Es ist sinnvoll, den Sachverständigen zum Hauskauf mitzunehmen. Der Sachverständige macht Feuchtemessungen, vielleicht Fotos, schaut sich die Wände an, die Fenster und Türen und die Wärmedämmung und evtl. die Installation, soweit sichtbar.
Danach setzen wir uns bei einer Tasse Kaffee zusammen und versuchen Ihnen ein Gefühl für den Zustand, die Bauqualität und - wenn Sie möchten - den Wert des Hauses zu vermitteln - ist es ein Schnäppchen oder Wucher?
Honorar
Das Honorar für eine Beratung ist nicht hoch und liegt einschl. Nebenkosten (Fahrt, Fotos) bei etwa 390,- € (mind. 0,1 % des Kaufpreises), bei vorbereitenden Arbeiten (Beschaffung des Bodenwertes einschließlich Gebühren für eine grobe Wertabschätzung oder für ein nachträgliches Protokoll) etwas höher (+ 150,- €), alles jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Andere Vereinbarungen sind möglich.
